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Tipps & Tricks






CO2-Diffusion einmal anders

Wer eine CO2-Anlage sein eigen nennt, kennt die vielen Diffusionsgeräte der großen Hersteller. Jedes dieser Geräte arbeitet anders, nur eines haben alle gemein: Sehr hohe Anschaffungskosten.

In meinem Schauaquarium leite ich über eine Injektionsnadel (beim nächsten Hausarztbesuch abstauben :-)) das Kohlendioxid direkt in das Ansaugrohr meines Eheim-Außenfilters ein. Durch den geringen Kanülendurchmesser wird das Gas in kleinen Bläschen in das vorbeiströmende Wasser eingeleitet und im Filtertopf aufgelöst. Die Nadeln halten ca. ½ - 1 Jahr. Danach müssen sie ausgetauscht werden, da sie sich mit der Zeit zusetzen.

Wenn das Einlaßloch noch unter der Wasseroberfläche angebracht ist, muß die Nadel nicht unbedingt hundertprozentig mit dem Filterrohr abschließen. Das Loch habe ich mit einer heißen Stopfnadel (mit einem Feuerzeug erhitzt) in den Kunststoff gestochen.

Bitte beachten: CO2 darf nur dann in den Aussenfilter eingeleitet werden, wenn der Wasserfluss durch den Filter von unten nach oben geschieht. Ansonsten sammeln sich Gase im Filtertopf an die nicht abgeführt werden können.


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Billiger Scheibenreiniger

Zum Scheibenreinigen benutze ich gelbe Haushaltsschwämme. Mit der rauen Seite lassen sich wunderbar veralgte Scheiben säubern, ohne das Glas zu verkratzen. Da es unterschiedliche Arten von gelben Schwämmen gibt, sollte man bereits beim Kauf auf die Scheuerseite achten. Manche haben eine ziemlich harte Scheuerseite, andere eine weiche.
Von Kerstin Kriegmeier bekam ich den Hinweis, dass sich auch Teigschaber aus Plastik (Kosten: Max. 1 EUR) prima eignen und ewig halten.



Nachtrag:

Aufgrund einer negativen Rückmeldung von Jürgen sollte davor gewarnt werden, unverhältnismäßig kräftig mit dem Schwamm gegen die Scheiben zu drücken, da bei manchen Schwämmen die Aquarienscheibe anscheinend Schaden durch Kratzer nehmen könnte, auch wenn ich damit bisher keine Probleme hatte.


Nachtrag 2:

Für fotografierende Aquarianer empfehle ich Filterwatte zum Säubern der Aquarienscheiben. Hiermit vermeidet man auch feinste Kratzer im Glas, die nur beim Fotografieren mit Blitzlicht und Makroobjektiv sichtbar werden. Der Nachteil von Filterwatte ist, dass sich feine Fussel lösen und im Aquarium umhertreiben, was sich z. B. sehr störend im Fotobecken bemerkbar machen kann.


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Tonpapier als Aquarienhintergrund

Als Alternative zu bedruckten Hintergrundmotiven empfehle ich schwarzen Tonkarton bzw. Tonpapier. Es verstärkt die Tiefenwirkung des Aquariums und wirkt keinesfalls "kitschig" (wie manch teure Variante aus dem Fachgeschäft). Für kleinere Aquarien reichen oft ein oder zwei Bögen Tonkarton, bei größeren Aquarien verwende ich Tonpapier, dass in Bastellgeschäften auch in Breiten von drei Metern erhältlich ist.

Kosten: Ca. 60 Cent/Bogen (70x50 cm) bei Tonkarton.


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Höhle für Zwergbuntbarsche

Höhlen für Zwergbuntbarsche oder Welse lassen sich aus Kokosnüssen herstellen. Kokosnüsse sehen natürlich aus, halten "ewig" und sind zudem noch günstig im Supermarkt zu bekommen.

Die Kokosnuß wird in der Mitte geteilt (am einfachsten mit einer Handsäge) und das Fruchtfleisch sorgfältig entfernt. Anschließend reinigt man die Schale mit einer kleinen Bürste und entfernt lose Kokosfasern. Zum Abschluß wird noch ein Loch in der gewünschten Größe gebohrt bzw. gesägt und fertig ist Höhle.


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Entfernung von Kalkablagerungen

Auf der Suche nach einem Reinigungsmittel für meine Leuchtstoffröhrenreflektoren bin ich auf eine alte Flasche "Eichenextrakt" eines bekannten Aquarienzubehörherstellers gestoßen. Da das Zeugs meiner Meinung nach fast ausschließlich aus verdünnter Phosphorsäure besteht, war es einen Versuch wert.

Wie nicht anders zu erwarten, konnte ich mit einem damit getränkten Tuch meine Reflektoren durch bloßes Abwischen von jeglichen Kalkflecken befreien. Da bei unverdünntem Einsatz das "Eichenextrakt" die Haut in nicht unerheblichen Maße angreift, sollte man auf jeden Fall Gummihandschuhe verwenden.


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